Informationen zu COVID-19
Auswirkungen auf Trauerfeiern und Gesprächstermine

aktualisiert am 04.09.2020

 

Wir sind weiterhin 24 h am Tag für Sie da und unter unserer Telefonnummer erreichbar.

 

 

Liebe Trauernde, liebe Anteilnehmende,

 

durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2) ergeben sich auch für Menschen, die einen Trauerfall haben, einige Einschränkungen.
Im Folgenden möchten wir Ihnen wichtige Informationen an die Hand geben, inwieweit sich dies auf Bestattungen, Trauerfeiern und Beratungsgespräche auswirkt

 

Wir sind - wie gewohnt - täglich 24 Stunden für Sie erreichbar.

 

Sie können gewiss sein, dass wir trotz der aktuellen Einschränkungen im öffentlichen und sozialen Raum, Verstorbene überführen und angemessen versorgen. Auch werden wir im Rahmen der Vorgaben Abschiednahmen und Trauerfeiern durchführen.

 

Zur aktuellen Lage

Am 26. Mai 2020 haben sich Bund und Länder auf eine schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens geeinigt. Es wurden Maßnahmen beschlossen, die je nach Bundesland und Kommune unterschiedlich umgesetzt werden.


Seit dem 23. März 2020 gelten deutschlandweit Kontaktbeschränkungen, die am 26. Mai und 17. August erneut der aktuellen Situation angepasst wurden: "Bürgerinnen und Bürger müssen grundsätzlich auch weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Ergänzend ist in bestimmten öffentlichen Bereichen, in denen der Abstand nicht durchgängig einzuhalten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Hygieneregeln sind einzuhalten."

 

Von Land zu Land gibt es bei der Ausgestaltung der Maskenpflicht unterschiedliche Vorgaben.

 

Welche Auswirkungen hat Corona auf Trauerfeiern?

Es ist wichtig, die aktuellen Vorgaben zu beachten, die auf Grundlage der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnungen der jeweiligen Bundesländer erlassen werden. Die Regelungen können sich innerhalb kürzester Zeit verändern. Darüber hinaus können verschiedene Städte, oder Institutionen wie Kirchen und Friedhofsträger zusätzliche Maßnahmen verordnen. Momentan können wir zusammenfassen:


In fast allen Bundesländern dürfen Trauerfeiern wieder mit mehreren Trauergästen stattfinden, also nicht mehr nur im kleinen Kreis (z. B. engste Angehörige). Immer unter der Maßgabe, dass der Mindestabstand und die Hygieneregeln eingehalten werden können. Die meisten Verordnungen verlangen derzeit noch die Erfassung der Kontaktdaten der Gäste.

 

Seit dem 24.09. gelten wieder stärkere Kontaktbeschränkungen auch für Trauerfeiern. So ist eine Trauergemeinde in geschlossenen Räumen nur noch bis zu 25 Personen zulässig, im Freien bis zu 50. Außerdem wird eine Teilnehmerliste empfohlen.

 

Viele Regionen und Friedhofsträger haben die Feierhallen/Aussegnungshallen/Friedhofskapellen wieder geöffnet, unter Einhaltung strenger Schutzmaßnahmen.

 

Zum Schutz aller Anwesenden müssen wir unsere Verhaltensweisen während der Trauerfeier anpassen:

  • Kein Händeschütteln, keine Umarmungen
  • Abstand zu anderen Menschen halten (mind. 1,5 Meter)
  • Beim Husten und Niesen von anderen wegdrehen, Mund und Nase mit der Ellenbeuge abdecken
  • Hände gründlich waschen oder desinfizieren
  • Teilweise ist das Auslegen von Kondolenzlisten untersagt, um zu vermeiden, dass mehrere Personen den gleichen Stift berühren.

In den meisten Fällen ist es möglich, Bestattungen und Trauerfeiern gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen bzw. eine größere Trauerfeier nachzuholen, wenn Sie sich mehr Gestaltungsspielraum wünschen.
Das von Ihnen beauftragte Bestattungsinstitut wird Sie über die momentan geltenden Regelungen informieren und gemeinsam mit Ihnen gute Wege suchen.

 

Was ist bei Beratungsgesprächen zu beachten?

Wenn Sie für ein Beratungsgespräch zu uns kommen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir zum persönlichen Beratungstermin aufgrund der verordneten Kontaktbeschränkungen und Mindestabstände leider nur so viele Personen in unseren Filialen empfangen können, wie es die Größe der Räumlichkeiten zulässt. Sollten Sie jedoch Krankheitssymptome aufweisen, Kontakt zu betroffenen Personen gehabt haben, oder kürzlich aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sein, bitten wir Sie, nicht in die Filiale zu kommen. Das Gespräch können wir über das Telefon führen.

 

Es ist möglich, dass wir vorübergehend unsere Öffnungszeiten der aktuellen Situation anpassen müssen. Daher bitten wir Sie, telefonisch einen Termin zu vereinbaren.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass wir aus hygienischen Gründen derzeit kein Bargeld entgegennehmen.

 

Neben einem Vorsorgeberatungsgespräch in der Filiale bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, eine Bestattungsverfügung zu erstellen (Nürnberg: https://planer.ahorn-vorsorge.de/gbg-nuernberg/start/109C08F631, Coburg: https://planer.ahorn-vorsorge.de/gbg-coburg/start/109C08F631). Dieses Angebot richtet sich vor allem an jene, die unabhängig von Raum und Zeit ganz in Ruhe von zu Hause aus Vorsorge treffen möchten. Diese Verfügung können Sie später gern in einem persönlichen Beratungsgespräch weiter konkretisieren.

 

Wir wünschen Ihnen in dieser besonderen Zeit viel Kraft und dass Sie gesund bleiben.

 

Weitere Informationen zur aktuellen Lage und zum Coronavirus finden Sie u. a. auf offiziellen Webseiten wie: